Picture or it didn’t happen

Picture or it didn’t happen” is a phrase that sneaked its way into my subconscious without me ever really uttering it. It’s not just something that you tell your good friend after she’s been meeting a hot new guy – it’s a lifestyle. Over the past couple of years my everlasting FOMO (Fear Of Missing Out), the need to be online constantly, and my tendency towards narcissism, have somehow turned me into a social media obsessed robot. And I have to admit, I’m not a fan of what it’s doing to me.

The revelation

Recently I met up with an old friend of mine and, naturally, started to tell her about the latest happenings in my life and what I’m up to these days. “I know”, she replied, “I’m following you on Instagram”. Until this moment I never really realized how much I actually am showing online and how dependent I have become on the recognition from strangers. When I talk to friends of mine, they tell me about dates they’ve had, events they’ve attended, and things they’ve bought. They depict me their latest wanderings to foreign cities and unexplored terrains of our hometown, with no picture proof whatsoever.

I, on the other hand, have to take a picture of every damn thing I do/see/buy/eat. And it makes me wonder. Why am I like this? And when have I become so obsessed with the virtual representation of myself that I stopped living in the moment. Last week, when a friend asked me if I wanted to go out for dinner with her, I mentally decided to only say yes if the restaurant she chooses fits my Instagram feed. How screwed up is this?

How do you deal with FOMO once you realize you actually have a problem?

I am aware of my problems with FOMO and the need to be online constantly. Yet, I feel like I am not ready to give it up completely. Rather, I want to try to switch off my phone from time to time and go on adventures without taking pictures for my Instagram feed. I want to live in the moment and experience life without having to show off on social media on the regular.

I personally do not think that collecting moments and beautiful locations on pictures is a problem per se. What I do think is a problem, however, is when you mentally decide only to attend events that are Instagram-worthy. Hell, I sometimes even think about how I’ll get my imaginary boyfriend to propose to me in a picturesque way so I can share the whole thing on my feeds. Well…

Sharing your favourite moments in life with your friends and followers is an amazing thing. And the Internet has made me a better person in so many ways. I’ll forever be grateful for all the opportunities and great friends that entered my life through the blog and my being on social media. Still, I realize that I need to step back and start creating boundaries for what can see the light of Instagram and what stays private.

WHAT I’M WEARING: Dr. Martens Shoes, Only Pants, Boysen’s Blouse, Bruno Banani Trenchcoat (similar) and Tom Tailor Denim Bucket Bag (everything via Otto*)

What do you think about FOMO and the constant need to share your life online? Any ideas on how to deal with it? Would love to read about your experiences in the comments below.

 

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30 comments

  • I feel you, girl :)
    Ach, meine liebe Kerstin. Ich weiß genau wie es dir geht. Ich bin schon regelrecht paranoid geworden, versuche alles festzuhalten und glaube dadurch irgendetwas zu erreichen. Naja, bei mir liegt es auch daran, dass der Account endlich weiterwachsen soll. Aber trotzdem ist es keine Entschuldigung schöne Momente kaputt zu machen, nur weil ich das Handy nicht aus der Hand legen kann.

    Ich habe FOMO. Und hiermit gründe ich unsere Blogger-Selbsthilfegruppe :D
    Ein schönes Wochenende, meine Liebe.

    Wishes, Kat

    • Haha ich glaub wir haben doch alle ein bisschen FOMO – ist vielleicht ein Phänomen unserer Generation. Aber du hast Recht, gerade wenn man will das der Account wächst dann versteift man sich leicht darauf. x

  • Ich kann dich so verstehen! So viele Urlaube, die man irgendwie nur damit verbringt, die besten Fotoplätze zu suchen – ohne wirklich die Umgebung zu genießen. So ging’s mir bis vor Island aber Island hat irgendwie etwas mit mir gemacht und einen Schalter umgelegt. Seitdem bin ich was das angeht viel entspannter und leg das Handy öfter weg – mach auch wieder viele Dinge, die absolut nicht instagram-worthy sind. Wie Spieleabende mit Freunden mit klassischen Chips statt hübschem Instagram-Fingerfood, Bowlingabende, Kinoabende, auch mal Frühstücken gehen nur des Frühstücks wegen und nicht wegen dem schönen Foto. Ich drück dir ganz fest die Daumen, dass du dein Vorhaben gut umsetzen kannst!

    Alles Liebe an dich!
    Angie

    hellopippa.com

    • Oh ich weiß genau was du meinst Angie. Ich glaub bei mir hat sich in letzter Zeit auch einfach was geändert und ich hab gemerkt wie viel Zeit ich einfach unnötig am Handy verbringe anstatt den Moment zu genießen. So so schade. Aber das wird sich jetzt hoffentlich ändern! Danke für dein super liebes und motivierendes Kommentar süße x

  • I must admit, I’ve never got into Instagram, and I think this may be why! I enjoy doing what I want to do without worrying about fitting it into an Instagram theme. I hope you can find a great middle ground :) x

    LuxeStyle

  • Ein echt gutes und wichtige Thema hast du da aufgegriffen! Vor ein paar Tagen ist es mir genauso gegangen wie dir. Ich hab einer Freundin etwas erzählt und natürlich wusste sie es schon von Instagram. Überhaupt habe ich mich in den letzten Wochen mit dem Thema “ständig online” öfter beschäftigt! Ich bin derzeit soooo genervt von Instagram und den Druck, den die Plattform mittlerweile auf mein Leben auswirkt. Klar, der Druck kommt größtenteils von mir selbst und ich lasse es zu aber man kann fast nirgend wo hingehen ohne vorher zu überlegen, was man anzieht, ob man die Kamera mitnimmt oder wie die Location allgemein wirkt für Fotos. Ich hoffe, es kommt jetzt irgendwie rüber was ich damit sagen will :D
    xx Leni von https://lenivienna.com

    • Ich seh das genauso. Klar kann man die Plattform selbst nicht schuldig machen wenn man die Kontrolle über sein leben verliert – haha! Aber ich will auch versuchen mich ein wenig zu distanzieren, tut mir bestimmt gut!

  • WOW, ein echt toller Beitrag liebe Kerstin. Ich weiß jetzt nicht wie ich es sagen soll ohne dass es komisch oder beleidigend klingt… aber ich war gerade schockiert und gleichzeitig total erleichtert.
    Ich dachte eigentlich immer, dass ich schon sehr viel preisgebe bzw. viel zu sehr auf Social Media fixiert bin, aber wenn ich deinen Beitrag lese, dann bemerke ich, dass anscheinend immer noch Platz nach oben ist.

    Mich stört es unheimlich wenn ich mit Freunden unterwegs bin und die nur am Handy kleben… ich finde das so unhöflich. Deshalb sind solche Treffen, was meine Person betrifft, immer schon Handy und vor allem Social-Media frei. Wenn wir unterwegs sind, dann habe ich zwar meistens meine Kamera dabei, aber eher um “unerwartet Schönes” (wie CottonCandySkies ;-) ) festhalten zu können und weniger weil ich schon davon ausgehe Fotos zu machen.

    Aber es stimmt schon, wenn ich zum Beispiel darüber nachdenke wie ich unserer kleinen Abenteuer plane, dann hole ich mir auch vorher Inspirationen für Foto-Ideen und überlege immer recht genau welches Ausflugsziel gut “passen” könnten. Nichtsdestotrotz ist es nicht einmal vorgekommen, dass ich am Ende total wenig Fotos gemacht habe einfach weil ich zu sehr mit dem Moment beschäftigt war.

    Also auch wenn das jetzt kein aufmunternder Kommentar für dich ist, danke ich dir wirklich von Herzen, dass du diesen Beitrag geschrieben hast. Er hat mich gerade so beruhigt…. (oh Gott wie furchtbar das klingt… aber ich hoffe du weißt wie ich es meine…)

    Alles Liebe und herzliche Grüße nach Graz :-*

    • Haha na klar, ich weiß schon wie du das meinst. Ich bin auch immer unheimlich erleichtert wenn ich sehe das es anderen genauso geht wie mir. Ich muss mir da wirklich ein Vorbild dran nehmen und mein Handy öfters weg legen. Mein großer Plan für das Jahr 2017 haha

  • Ich verstehe total, worauf du hinaus willst :) Sobald das Bedürfnis nach einem “picturesquen” Leben einen im Alltag einschränkt un zu einem gewissen Grad beherrscht, dann sollte man sein Verhältnis zu Social Media überdenken. Andererseits hat das ganze für mich auch einen positiven Effekt gehabt: Durch Instagram wurde ich dazu inspiriert, mehr mit meiner Zeit zu machen und neue Plätze zu entdecken, anstatt immer nur daheim zu sitzen oder in dieselben Cafés etc zu gehen :)

    Liebe Grüße

    Anna
    https://dailydoseofhappiness2016.wordpress.com

    • Da hast du natürlich auch Recht! Ich hab auch durch Instagram so viele tolle neue Lokale in Graz entdeckt. Ich denke das hat, wie alles, seine Vor- und Nachteile ;)

  • Ich glaub so gehts heutzutage einigen jungen Menschen! Bei mir ist es zwar noch nicht so schlimm wie bei dir, aber ich erwische mich zum Beispiel öfter mal dabei, mich nach irgendeinem Erlebnis zu “ärgern” weil ich es nicht gesnapped habe obwohl ich so ein gutes Motiv gehabt hätte. 🙊
    Vielleicht sollten wir einfach alle ein bisschen weniger am Handy hängen, mir würd das glaub ich gut tun 🙈🙈
    Hab noch einen schönen Abend! :)
    Lg Valentina :)

    • Ja ich glaube das würde uns wirklich mal gut tun haha. Danke für dein Feedback. Es ist wirklich gut zu hören das man nicht alleine ist x

  • Also viele Bilder schießen zu wollen, finde ich gar nicht verkehrt. Ich bin nämlich leider genau das Gegenteil und mache das relativ selten und bereue es doch im Nachhinein. Doch wie du das schon so schön geschrieben hast, ist es eine Sache wenn man viele Fotos macht und wenn man sehr viel davon auch postet (wobei es auch sicher darauf ankommt, was man genau postet). Einerseits gut für Leute, die man nicht so oft sieht und dann doch irgendwie up-to-date halten will, andererseits nicht so awesome für Leute, die sich dann gespamt fühlen oder whatever (die sollen es dann doch einfach ignorieren tbh). Und wie du es auch schon so gut beschrieben hast und selbst draufgekommen bist, muss man mental auch soweit sein zu sehen, wann oversharing zu viel ist (aka “Ist das jetzt Instagram-worthy?”). Ich denke, es ist gut, wenn man selbst darauf kommt, was gut für einen ist und was nicht. Sich an anderen Leuten festzuhalten, wie man sich verhalten “sollte” ist ja auch nicht das Wahre – wenn es dich aber selbst stört, sehr wohl wichtig einen Schritt in die richtige Richtung zu machen. Bei mir ist es nach wie vor so (nicht mehr so schlimm wie früher), dass ich mir schon überlegt habe, wie ich dies und das in Tweets verpacken kann. Deshalb – du bist nicht alleine :)

    xo Annina
    (http://blattzirkus.wordpress.com)

    • Hihi ich glaub es geht allen “online-menschen” ziemlich ähnlich, egal ob das jetzt Instagram oder Twitter ist. Ich stimme dir auch absolut zu. Wenn man mal selbst erkennt das man ein Problem hat dann ist das schon der erste Schritt in die richtige Richtung! x

  • It’s really refreshing to take a break from your phone! I do this every once in a while and it can shift your perspective in so many ways. I think many of us have felt this way before, balance can be so hard to achieve but as long as you’re taking steps to get there, that will help so much! Thank you for sharing this light-hearted read xx

    http://mylovelierdays.com

  • Girl you’ve absolutely hit the nail on the head here!! I too have to catch myself sometimes for making ridiculous decisions because it fits with the gram, it’s so important to live a life we actually LOVE, rather than one we want to portray/will go down well on social media.

    Hayley xo
    http://www.frockmeimfamous.com

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